<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"><channel><title><![CDATA[Agrano AG]]></title><description><![CDATA[Stories / News]]></description><link>https://news.agrano.ch/</link><image><url>https://news.agrano.ch/favicon.png</url><title>Agrano AG</title><link>https://news.agrano.ch/</link></image><generator>Ghost 3.3</generator><lastBuildDate>Tue, 13 Oct 2026 08:44:44 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://news.agrano.ch/rss/" rel="self" type="application/rss+xml"/><ttl>60</ttl><item><title><![CDATA[YoungStar 2026: Mit Begeisterung gegen den Fachkräftemangel]]></title><description><![CDATA[Wie lassen sich Nachwuchskräfte gewinnen und begeistern? Beim YoungStar 2026 in der Richemont Fachschule in Luzern sammelten Lernende und junge Fachkräfte aus Bäckerei, Konditorei, Confiserie und Gastronomie neue Erfahrungen.]]></description><link>https://news.agrano.ch/praxiswissen-und-zukunftsthemen-pragen-youngstar-2026/</link><guid isPermaLink="false">6acdd9a92572600001aceed4</guid><category><![CDATA[youngstar]]></category><category><![CDATA[NACHWUCHS]]></category><dc:creator><![CDATA[Nicole Güntensperger]]></dc:creator><pubDate>Tue, 13 Oct 2026 07:44:09 GMT</pubDate><media:content url="https://news.agrano.ch/content/images/2026/10/Blogbild-RS.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://news.agrano.ch/content/images/2026/10/Blogbild-RS.jpg" alt="YoungStar 2026: Mit Begeisterung gegen den Fachkräftemangel"><p>Hinter dem Nachwuchsevent steht die Agrano AG, die YoungStar 2014 ins Leben gerufen hat. Geschäftsführer John Berner sieht darin einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel. Nur darüber zu klagen, reiche nicht aus. «Wir müssen auf unseren Nachwuchs viel mehr schauen als andere Branchen.» Harte Arbeit und unregelmässige Arbeitszeiten machten es umso wichtiger, junge Menschen für diese Berufe zu begeistern und ihnen langfristig Perspektiven zu bieten.</p><p>YoungStar setzt dabei nicht auf Leistungsdruck. «Es ist kein Wettbewerb», betont Berner. Niemand müsse beweisen, dass er der Beste oder Schnellste sei. Entscheidend sei vielmehr, dass die Teilnehmenden neue Eindrücke gewinnen und mit Begeisterung nach Hause gehen. Dazu bringt der Anlass sie mit erfahrenen Fachleuten zusammen, die ihr Wissen und Können weitergeben.</p><p><strong>Leidenschaft und Berufsstolz</strong><br>Zu ihnen gehört Gastronom und Fernsehkoch René Schudel, der YoungStar seit den Anfängen begleitet. Berner bezeichnet ihn als «absoluten Magneten» für die jungen Teilnehmenden. Schudels Rat an sie: Es ist wichtig, eine Aufgabe richtig und mit voller Leidenschaft anzugehen. Gastronomie sei nach wie vor in hohem Mass Handwerk. Dazu gehören für ihn das Anpacken und der eigene Berufsstolz.</p><p>Neue Erfahrungen sammeln – genau das war für Dominique Jungo ein wichtiger Grund für die Teilnahme an YoungStar. Die Köchin im Restaurant Laterne in Zumholz FR interessierte sich besonders für die Patisserie, mit der sie im Kochberuf weniger zu tun hat. Ihr Chef unterstützte sie in ihrem Wunsch, an YoungStar teilzunehmen. Die Aussicht auf Schudels Workshop war ein weiterer Anreiz. Mit ihm am offenen Feuer zu kochen, wurde schliesslich zu ihrem persönlichen Highlight des Tages.</p><p>YoungStar zeigte Jungo auch, wie vielfältig die beruflichen Möglichkeiten in der Gastronomie sind. Man müsse nicht zwingend in einer Küche arbeiten, sondern könne ganz unterschiedliche Richtungen einschlagen. «Es gibt viele Wege nach der Lehre.»</p><p><strong>Mehr Eindrücke vom YoungStar 2026</strong><br>Wie fühlt es sich an, mit Fernsehkoch René Schudel am offenen Feuer zu kochen? Und welche Wege eröffnen sich jungen Fachkräften nach der Lehre? Die <a href="https://www.gastrofacts.ch/wo-der-nachwuchs-neue-perspektiven-entdeckt">Webstory zu YoungStar 2026</a> nimmt Sie mit an die Richemont Fachschule in Luzern – mit persönlichen Eindrücken der Teilnehmenden und Stimmen aus der Branche. Zur Webstory: «<a href="https://www.gastrofacts.ch/wo-der-nachwuchs-neue-perspektiven-entdeckt">Wo der Nachwuchs neue Perspektiven entdeckt</a>» auf Gastrofacts, Medienpartner des YoungStar Events<strong>.</strong></p><p><em>Fotos: Chris Iseli Fotografie</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Zuzu's Welt]]></title><description><![CDATA[Pink ist Programm, Kreativität sowieso: Im Tante Zuzu’s Café in Chur verwandelt Zuzana «Zuzu» Vinzens klassische Rezepte und Backmischungen der Agrano AG in farbenfrohe Torten, Cupcakes und Desserts.]]></description><link>https://news.agrano.ch/zuzus-welt/</link><guid isPermaLink="false">6acc90462572600001aceeb9</guid><category><![CDATA[Patisserie]]></category><category><![CDATA[Dessertideen]]></category><category><![CDATA[rainbowcake]]></category><dc:creator><![CDATA[Nicole Güntensperger]]></dc:creator><pubDate>Mon, 12 Oct 2026 08:05:59 GMT</pubDate><media:content url="https://news.agrano.ch/content/images/2026/10/Tante-Zuzus-Caf-.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://news.agrano.ch/content/images/2026/10/Tante-Zuzus-Caf-.jpg" alt="Zuzu's Welt"><p>Das <a href="https://zuzuscupcakes.ch/">Tante Zuzu’s Café</a> in der Churer Innenstadt fällt auf. Die Farbe Pink dominiert, um es mal vorsichtig auszudrücken. Auch die Chefin ist nicht zu übersehen. Zuzana «Zuzu» Vinzens wirbelt durch ihren Laden und die Backstube, sie lacht viel, redet noch mehr und versprüht eine Energie, die ansteckend ist. Gleichzeitig scheint sie 1000 Dinge im Kopf zu haben. «Das Stadtfest steht vor der Türe, wir haben schon Bestellungen für 15 Torten, mehr kann ich einfach nicht mehr annehmen.»<br><br>Vor 17 Jahren kam die Tschechin in die Schweiz, zuerst nach Zürich. An den Wochenenden pflegte sie mit Freundinnen im Land herumzureisen. In Chur lernte sie im Ausgang ihren künftigen Mann kennen. Acht Monate später heirateten die beiden. «Wenn es passt, dann passt es», sagt sie mit einem Lächeln auf den Lippen.<br><br>Die 50-Jährige ist eine Unternehmerin durch und durch. Vor zwölf Jahren eröffnete sie das Zuzu’s Cupcake, nur gerade einen Steinwurf vom jetzigen Standort des Cafés entfernt. «Es lief sehr gut, aber das Lokal war von Anfang an zu klein», sagt sie. Seit sechs Jahren empfängt Zuzu ihre Kundschaft direkt gegenüber dem Rathaus in dem bereits erwähnten, fast komplett in pink getauchten Ambiente. «Ich sagte mir, wenn ich als Ausländerin in Chur etwas mache, muss es auffallen, sodass mich alle sehen und zu mir kommen.»<br><br>Der Plan ist aufgegangen. Das Tante Zuzu’s Café brummt. Am Morgen geht es los mit Frühstück oder Cupcakes. Über Mittag servieren die Mitarbeiterinnen hausgemachte Flammkuchen sowie Pinsas, und am Nachmittag locken diverse Kuchen, Torten, Desserts, selbst gemachte Glace, aber auch Schaumwein und Cocktails für den Apéro. Das Backen hat Zuzu von ihrer Grossmutter gelernt. Im Angebot finden sich denn auch immer vier bis fünf Hefeteiggebäcke aus der tschechischen Heimat.</p><p>Für ihre Torten und Desserts arbeitet Zuzu mit ausgewählten Produkten der Agrano AG. So ist etwa der Alaska-Express-Rahmhalter wichtiger Bestandteil eines knalligen Desserts. Dabei wird die gefrorene Mousse mit Schokolade überzogen, mit Lebensmittelfarbe besprüht und auf einem Biskuit angerichtet. «Ich habe lange nach einer Mousse gesucht, die beim Auftauen nicht zerläuft», so Zuzu. Das Dessert habe sie indes nur am Wochenende auf der Karte.<br><br>Geradezu auf das Farbkonzept von Tante Zuzu’s Café zugeschnitten scheint die neuste Kreation der Agrano AG: der <a href="https://www.agrano.ch/produktwelten/prod/2145">Rainbow-Cake</a>. Die Backmischungen sind in den Varianten Orange, Pistazie, Heidelbeere, Zitrone sowie Himbeere erhältlich. Sie sind mit Wasser und Öl im Nu bereit für den Backprozess. Vor allem aber eröffnen die farblich unterschiedlichen Teige Zuzu enormen Spielraum. «Der Rainbow-Cake ist sehr fluffig und geschmacksintensiv.» Viel Zeit, um daraus neue Desserts zu erfinden, habe sie indes noch nicht gehabt, aber das stehe weit oben auf ihrer To-do-Liste. Zurzeit schneidet Zuzu ihre Rainbow-Cakes in Stücke und serviert sie, kombiniert mit Mousse und Früchten, als Dessert, wahlweise auch im Glas.<br><br>Ehrlich beeindruckt von Zuzus Kreativität zeigt sich Michael Hablützel, Fachberater der Agrano AG. «Den Rainbow-Cake hat Zuzu in kürzester Zeit in ihr Sortiment integriert. Sie geht immer unkonventionelle Wege und hat damit Erfolg.» So würden selbst Einheimische mittlerweile eingestehen, dass ihre Walnusstorte noch ein Stück besser sei als die traditionelle Bündner Nusstorte. «Ich nutze einen Mürbeteig nach dem Rezept meiner Grossmutter, da sind mehr Eier drin», so Zuzu. Die Nussmischung stammt übrigens auch von der Agrano AG.</p><p><em>Artikel ist erstmals im Salz&amp;Pfeffer in der Ausgabe Oktober 2026 erschienen</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Jung, neugierig, mittendrin]]></title><description><![CDATA[Seit über elf Jahren bringt Agrano mit YoungStar junge Talente aus Bäckerei, Konditorei, Confiserie und Gastronomie zusammen. Rund 140 Lernende und Berufsleute aus der Deutschschweiz erleben hier einen Tag voller Praxis, Austausch und neuer Ideen.]]></description><link>https://news.agrano.ch/jung-neugierig-mittendrin-2/</link><guid isPermaLink="false">6a7c2e372572600001acedfd</guid><category><![CDATA[René Schudel]]></category><dc:creator><![CDATA[Nicole Güntensperger]]></dc:creator><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 08:29:22 GMT</pubDate><media:content url="https://news.agrano.ch/content/images/2026/08/Ren-Schudel_800x540px.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://news.agrano.ch/content/images/2026/08/Ren-Schudel_800x540px.jpg" alt="Jung, neugierig, mittendrin"><p><strong>Wissen aus erster Hand</strong><br>Kern des YoungStar sind fünf Workshops mit erfahrenen Branchenprofis. Ob neue Techniken, Trendthemen oder Degustationen: Entscheidend bleibt immer das echte Handwerk. Junge Berufsleute erleben erfahrene Fachleute bei der Arbeit, schauen über die Schulter und nehmen Wissen direkt aus der Praxis mit. Genau das war die Idee von Pascal Braun, Gründer des YoungStar und Marketingverantwortlicher bei Agrano: «Die perfekte Gelegenheit, Erfahrungen in artverwandten Berufen zu sammeln und mit frischer Inspiration und neuer Motivation nach Hause zu gehen.»</p><p><strong>Energie, die ansteckt</strong><br>Ein Gesicht begleitet den YoungStar seit dem ersten Tag: René Schudel. Mit seiner<br>direkten Art, seiner Energie und seinem Ideenreichtum begeistert er junge Berufsleute Jahr für Jahr. «Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Zukunft unserer Branche sein wird – an Menschen wie auch an motivierten Fachkräften. Man ist dort nah am Puls der Zeit», sagt Schudel. Was ihn immer wieder zurückbringt: «Es ist mir wichtig, mit dem Nachwuchs zu interagieren und zu verstehen, welche Bedürfnisse und Visionen sie haben.» Auch viele weitere Persönlichkeiten aus der Branche haben den YoungStar in den vergangenen Jahren mit ihrem Wissen und ihrer Leidenschaft mitgestaltet. Dazu gehören<br>unter anderem Dominik Hartmann, Mario Garcia, Christian Hümbs, David Schmid, Rolf Mürner, Marcel Paa, Judith Erdin und Vanessa Schnyder.</p><p><strong>Wo die Branche zusammenkommt</strong><br>Zwischen Workshops, Degustationen und Gesprächen entsteht jedes Jahr eine offene Atmosphäre. Junge Berufsleute entdecken Neues, tauschen sich aus und knüpfen wertvolle Kontakte. Möglich wird YoungStar nur dank starker Partner. Ein grosser Dank gilt allen Sponsoren und Medienpartnern für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung. YoungStar ist weit mehr als ein Event: ein Treffpunkt für den Nachwuchs und ein Ort, an dem sich Menschen aus der Branche begegnen und austauschen.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Rainbow Cake Backmischungen: neu auch im Set und als 1-kg-Beutel erhältlich]]></title><description><![CDATA[Neu bietet Agrano die Rainbow Cake Backmischungen auch als Set mit den fünf Aromen in je 1-kg-Beutel an. Zur Markteinführung profitieren Betriebe von einem attraktiven Angebot: Beim Kauf von 5 × 1 kg Rainbow Cake assortiert (5 Sorten) gibt es 1 kg Alaska-express nach Wahl kostenlos dazu.]]></description><link>https://news.agrano.ch/rainbow-cake-ein-blickfang-mit-geschmack/</link><guid isPermaLink="false">6a1e7f880c2c620001f700f9</guid><category><![CDATA[rainbowcake]]></category><category><![CDATA[konditorei]]></category><dc:creator><![CDATA[Nicole Güntensperger]]></dc:creator><pubDate>Sun, 02 Aug 2026 08:35:00 GMT</pubDate><media:content url="https://news.agrano.ch/content/images/2026/06/Rainbow-Cake_farbig2_800x540px.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://news.agrano.ch/content/images/2026/06/Rainbow-Cake_farbig2_800x540px.jpg" alt="Rainbow Cake Backmischungen: neu auch im Set und als 1-kg-Beutel erhältlich"><p>Fünf Farben, fünf Geschmacksrichtungen: Die Backmischungen Rainbow Cake bringen farbige Impulse ins Sortiment. Die Varianten Orange, Pistazie, Heidelbeere, Zitrone und Himbeere schaffen visuelle Highlights mit klarer Differenzierung.</p><p>Sie liefern besonders saftige, feinporige Massen mit stabilem Stand, ideal für präzise Schnitte und gleichmässige Schichtungen. Dank sauberer Farbtrennung bleibt jede Lage klar erkennbar. Ob in der Kastenform, im Backrahmen, auf dem Blech oder im Tortenring: Die Anwendung ist flexibel und praxisnah und garantiert eine lange Frischhaltung, auch bei Tiefkühlung.</p><p>Die Rainbow Cake Backmischungen sind als Cake-Set mit 5 x 1-kg Beutel (assortiert) 5 Sorten oder separat als 1-kg-Beutel erhältlich.</p><p></p><p><strong>Unser Sortiment Rainbow Cake Backmischungen</strong></p><p>Rainbow Cake Set (assortiert): <a href="https://www.agrano.ch/produktwelten/prod/2145">02145000005.0</a><br></p><p><em><strong>1-kg-Beutel</strong></em></p><p>Rainbow Cake gelb Zitrone <a href="https://www.agrano.ch/produktwelten/prod/2143">02143000001.0</a></p><p>Rainbow Cake grün Pistazie <a href="https://www.agrano.ch/produktwelten/prod/2141">02141000001.0</a></p><p>Rainbow Cake orange Orange <a href="https://www.agrano.ch/produktwelten/prod/2140">02140000001.0</a></p><p>Rainbow Cake rot Himbeere <a href="https://www.agrano.ch/produktwelten/prod/2144">02144000001.0</a></p><p>Rainbow Cake violett Heidelbeere <a href="https://www.agrano.ch/produktwelten/prod/2142">02142000001.0</a></p><p><em><strong>10-kg-Sack</strong></em></p><p>Rainbow Cake gelb Zitrone <a href="https://www.agrano.ch/produktwelten/prod/2143">02143000010.0</a></p><p>Rainbow Cake grün Pistazie <a href="https://www.agrano.ch/produktwelten/prod/2141">02141000010.0</a></p><p>Rainbow Cake orange Orange <a href="https://www.agrano.ch/produktwelten/prod/2140">02140000010.0</a></p><p>Rainbow Cake rot Himbeere <a href="https://www.agrano.ch/produktwelten/prod/2144">02144000010.0</a></p><p>Rainbow Cake violett Heidelbeere <a href="https://www.agrano.ch/produktwelten/prod/2142">02142000010.0</a></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA["Unser Handwerk bleibt gefragt,
aber wir müssen uns klug differenzieren."]]></title><description><![CDATA[Ein Interview mit Silvan Hotz, Präsident der Bäcker-Confiseure Schweiz]]></description><link>https://news.agrano.ch/unser-handwerk-bleibt-gefragt-aber-wir-mussen-uns-klug-differenzieren/</link><guid isPermaLink="false">6a3cf83c0c2c620001f70227</guid><dc:creator><![CDATA[Nicole Güntensperger]]></dc:creator><pubDate>Tue, 21 Jul 2026 07:51:56 GMT</pubDate><media:content url="https://news.agrano.ch/content/images/2026/06/Silvan-Hotz_800x540px-1.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://news.agrano.ch/content/images/2026/06/Silvan-Hotz_800x540px-1.jpg" alt=""Unser Handwerk bleibt gefragt,
aber wir müssen uns klug differenzieren.""><p><strong>Das lokale Bäckerhandwerk geniesst Vertrauen, gleichzeitig wächst der Preisdruck. Silvan Hotz, Präsident der Bäcker-Confiseure Schweiz, spricht über Herausforderungen, Chancen und die Zukunft der Branche.</strong></p><p><strong>Wie würden Sie die aktuelle Situation der Bäcker-Confiseurbranche in der Schweiz beschreiben?</strong><br>«Angespannt. Die Kundinnen und Kunden schätzen es zwar sehr, eine Bäckerei im Quartier zu haben. Gleichzeitig sind viele immer weniger bereit, die Preise zu bezahlen, die wir aufgrund der hohen Kostenstruktur im Handwerk benötigen.» </p><p><strong>Welche sind aus Ihrer Sicht die grössten Herausforderungen, mit denen die Branche derzeit konfrontiert ist?</strong><br>«Die Schweizer Bevölkerung spart, besonders dort, wo sie direkten Einfluss hat, also auch bei den Lebensmitteln. Die Herausforderung besteht darin, hochwertiges Brot herzustellen und es gleichzeitig zu einem Preis anzubieten, den die Kundschaft akzeptiert. Das ist ein schmaler Grat.»</p><p><strong>Welchen konkreten Tipp haben Sie für lokale Bäckereien, um diese Herausforderung zu meistern?</strong><br>«Bäckereien sollten sich mit ein bis zwei echten Qualitätsprodukten<br>klar von der Konkurrenz abheben. Produkte, die Kundenfrequenz schaffen. Mit einem guten Verkaufsteam lassen sich darauf aufbauend im Laden sinnvolle Zusatzverkäufe erzielen.»</p><p><strong>Wie wichtig ist die Zusammenarbeit zwischen Handwerk und Industrie? Wo liegen die Potenziale?</strong><br>«Wenn man sich differenzieren will, muss das Handwerk im Vordergrund stehen. Gleichzeitig wird Arbeitskraft immer teurer, deshalb ist eine kluge Zusammenarbeit mit der Industrie sinnvoll. Wichtig ist, dass die Industrie nicht dazu führt, dass am Ende wieder alles gleich aussieht. Sinnvoll finde ich Lösungen,<br>die die Abläufe in der Backstube erleichtern, das Endprodukt aber individuell bleiben lassen und eine einzigartige Präsentation im Verkauf ermöglichen.<br>Hier dürfen Bäcker-Confiseure noch innovativer werden.»</p><p><strong>Welche Erwartungen haben die Bäckereien an Zulieferer wie Agrano? </strong><br>«Ein Zulieferer wie Agrano sollte ein echter Partner sein. Einer, der versteht, wie wir ticken und wie unsere Rahmenbedingungen sind. Zentral sind<br>Beratung auf Augenhöhe, ein kompetenter Rezeptdienst, Schulungen und Unterstützung im Storytelling. Gerade einfache Geschichten rund um Produkte<br>würden vielen Betrieben im Verkauf helfen. Oft fehlt jedoch die Zeit, solche Inhalte aufzubereiten und für den Verkauf nutzbar zu machen.»</p><p><strong>Welche Trends sehen Sie aktuell in der Branche?</strong><br>«Regionalität und Gesundheit sind weiterhin die starken Treiber. Natürliche und gesunde Zutaten ohne unnötige Zusatzstoffe werden weiterhin Erfolg haben. Bäckereien profitieren vom Image, frische und hochwertige Produkte herzustellen. Das ist ein Vorteil, den sie gezielt nutzen sollten.»</p><p><strong>Welche Rolle spielt die Digitalisierung in der Bäckerei- und Confiseurbranche?</strong><br>«Aktuell sieht man vor allem KI-gestützte Lösungen, die Retouren und Lebensmittelverschwendung reduzieren. Sie helfen dabei, die richtige Menge der<br>richtigen Produkte im Laden zu haben, basierend auf langjährigen Betriebsdaten, Wetterprognosen, Ferienkalendern und weiteren Faktoren.»</p><p><strong>Und wie sieht es in der Backstube aus?</strong><br>«In den Gewerbebäckereien bleibt es handwerklich. Die Fachkraft wird dort nicht einfach durch Roboter ersetzt werden.»</p><p><strong>Wie sehen Sie die Zukunft der Bäcker-Confiseurbranche in den nächsten fünf bis zehn Jahren ?</strong><br>«Da lese ich im Kaffeesatz (schmunzelt). Die Menschen hinter den Bäckereien werden digitaler unterwegs sein, und es wird immer wieder junge Wilde geben, die Erfolg haben. Gleichzeitig werden vor allem im ländlichen Raum Betriebe verschwinden, sei es wegen fehlender Nachfolgeregelungen, verpasster Investitionen oder mangelnder Kundschaft.»</p><p><strong>Welche Chancen bestehen trotz der aktuellen Herausforderungen?</strong><br>«Unser Handwerk wird weiterhin gebraucht. Bäckereien sind lokal verankert, schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze und sind Teil der Gemeinde. Die Menschen kennen uns, und genau das bleibt ein Vorteil gegenüber Grossverteilern. Diese Nähe ist und bleibt eine echte Stärke.»</p><p>Vielen Dank für das Gespräch.<br><br></p><p></p><p></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Silber für Agrano – Wir freuen uns!]]></title><description><![CDATA[Agrano wurde von Transgourmet/Prodega beim Best Partner Award ’25 in der Kategorie Food mit Silber ausgezeichnet. ]]></description><link>https://news.agrano.ch/silber-fur-agrano-wir-freuen-uns/</link><guid isPermaLink="false">6a2255b10c2c620001f70174</guid><category><![CDATA[Award]]></category><dc:creator><![CDATA[Nicole Güntensperger]]></dc:creator><pubDate>Fri, 05 Jun 2026 04:54:51 GMT</pubDate><media:content url="https://news.agrano.ch/content/images/2026/06/Best_Partner_Award_25_Top3_Food.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://news.agrano.ch/content/images/2026/06/Best_Partner_Award_25_Top3_Food.jpg" alt="Silber für Agrano – Wir freuen uns!"><p>Diese Anerkennung bedeutet uns viel, sie ist Ausdruck von Vertrauen, partnerschaftlicher Zusammenarbeit und gemeinsamer Leidenschaft für Qualität in der Gastronomie. Das motiviert uns, weiterhin täglich unser Bestes zu geben. Gleichzeitig spornt uns die Auszeichnung an, auch künftig Bestleistungen bei Qualität und Service für die Gastronomie zu erbringen.</p><p>Rund 300 Partner wurden bewertet. Das Lieferantenrating berücksichtigt Kennzahlen wie Umsatz, Liefertreue und Markenentwicklung sowie qualitative Faktoren wie Innovation, Produktverfügbarkeit und Qualität – zentral und dezentral erhoben und unabhängig ausgewertet.</p><p><a href="https://www.transgourmet.ch/de/news/best-partner-award25">Mehr</a> Lesen zum Best Partner Award. </p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die erste natürliche Alternative zu Backmitteln]]></title><description><![CDATA[Mit BACKSTARK lanciert Agrano eine innovative, natürliche Alternative zu klassischen Backmitteln. Die pflanzeneigene Enzymatik eröffnet neue Möglichkeiten für eine effiziente und sichere Teigführung im Bäckeralltag ohne zugesetzte Enzyme, Emulgatoren und E-Nummern.]]></description><link>https://news.agrano.ch/backstark-eine-innovation-fur-naturliches-backen/</link><guid isPermaLink="false">6a2122870c2c620001f7014d</guid><category><![CDATA[natürlich]]></category><category><![CDATA[Neuheit]]></category><dc:creator><![CDATA[Nicole Güntensperger]]></dc:creator><pubDate>Thu, 04 Jun 2026 07:04:20 GMT</pubDate><media:content url="https://news.agrano.ch/content/images/2026/06/02134000025.0_Backstark.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://news.agrano.ch/content/images/2026/06/02134000025.0_Backstark.jpg" alt="Die erste natürliche Alternative zu Backmitteln"><p>Im Fokus steht die Kontrolle über den Prozess: <a href="https://www.agrano.ch/produktwelten/prod/2134?cHash=83eddc268663e933e42347fd1afe8bfe">BACKSTARK</a> unterstützt die Teigentwicklung gezielt, sorgt für stabile, gut führbare Teige und erhöht die Gärtoleranz. Eine um 5–10 % gesteigerte Wasseraufnahme verbessert die Teigausbeute und Wirtschaftlichkeit. Gleichzeitig entstehen Backwaren mit gutem Ofentrieb, stabilem Volumen, feiner Krumenporung und ausgeprägtem Getreidearoma. Ob Grossbrot, Kleinbrot oder Feingebäck – bei direkter oder indirekter Führung sowie bei tiefgekühlten Teiglingen bleiben Ergebnisse zuverlässig und gleichmässig.</p><p>Diese Innovation eröffnet neue Perspektiven für hochwertige Backwaren mit einer klaren, natürlichen Deklaration.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[„Die Gemeinschaftsgastronomie
wird an Bedeutung weiter gewinnen“]]></title><description><![CDATA[Ein Interview mit Thomas Leu, dem Verbandspräsident der Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie]]></description><link>https://news.agrano.ch/die-gemeinschaftsgastronomiewird-an-bedeutung-weiter-gewinnen/</link><guid isPermaLink="false">6a0323290c2c620001f700ac</guid><category><![CDATA[Gastronomie]]></category><dc:creator><![CDATA[Nicole Güntensperger]]></dc:creator><pubDate>Tue, 12 May 2026 13:03:53 GMT</pubDate><media:content url="https://news.agrano.ch/content/images/2026/05/Thomas-Leu_800x540px.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://news.agrano.ch/content/images/2026/05/Thomas-Leu_800x540px.png" alt="„Die Gemeinschaftsgastronomie
wird an Bedeutung weiter gewinnen“"><p><strong>Die Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie steht unter Druck: steigende Anforderungen, knappe Ressourcen und ein sich zuspitzender Fachkräftemangel prägen den Alltag. Im Interview ordnet Thomas Leu, der Verbandspräsident der Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie die aktuelle Lage ein, spricht über Chancen sowie Trends und darüber, warum Zusammenarbeit wichtiger ist, denn je.</strong></p><p><strong>Herr Leu, wie würden Sie die aktuelle Situation der Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie in der Schweiz beschreiben?</strong><br>Obwohl die Nachfrage konstant bleibt, steht die Branche unter hohem Druck, denn die Erwartungen sind heute höher denn je. Essen ist in Spitälern, Heimen und Gemeinschaftsgastronomiebetrieben längst mehr als reine Verpflegung: Es trägt wesentlich zu Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität bei.</p><p><strong>Welche sind aus Ihrer Sicht die grössten Herausforderungen?</strong><br>Am stärksten spüren wir den Fachkräftemangel und die steigenden Kosten. Dazu kommen höhere Anforderungen an Qualität, Nachhaltigkeit und Individualität – oft bei gleichbleibenden oder sogar sinkenden Budgets. Die Kunst besteht darin, diesen Spagat täglich zu meistern und trotzdem motivierte Teams und zufriedene Gäste zu haben.</p><p><strong>Wie wichtig ist die Zusammenarbeit zwischen Gastronomiebetrieben, Zulieferern und der Industrie?</strong><br>Für mich ist sie entscheidend. Im Alltag sehe ich, dass Lösungen nur dann funktionieren, wenn alle Beteiligten am selben Strang ziehen. Ob es um Lieferengpässe, neue Ernährungsanforderungen oder Kostendruck geht – ohne verlässliche Partner und offene Kommunikation kommen Betriebe schnell an ihre Grenzen.</p><p><strong>Wo sehen Sie noch Potenzial für eine stärkere Vernetzung?</strong><br>Ich sehe Potenzial in gemeinsamen Projekten und im Erfahrungsaustausch. Viele Betriebe stehen vor denselben Fragen, zum Beispiel bei nachhaltigen Produkten, neuen Menülinien oder digitalen Prozessen. Wenn wir hier stärker zusammenarbeiten und voneinander lernen, können wir schneller und praxisnäher vorankommen.</p><p><strong>Welche Erwartungen haben die Betriebe an ihre Zulieferer?</strong><br>Betriebe wünschen sich heute nicht "Zulieferer", sondern verlässliche Partner. Qualität, Liefersicherheit und faire Preise sind die Basis, dazu kommen Transparenz bei Herkunft und Deklaration sowie Flexibilität im Alltag.</p><p><strong>Wie können Partner die Gemeinschaftsgastronomie bestmöglich unterstützen?</strong><br>Praxisnah denken! Das heisst bspw. Produkte, die in grossen Mengen funktionieren, wenig Food Waste verursachen und den Arbeitsalltag vereinfachen. Darüber hinaus sind Beratung und das gemeinsame Entwickeln von Lösungen ein grosser Mehrwert.</p><p><strong>Welche Trends prägen aktuell die Gemeinschaftsgastronomie?</strong><br>Ich sehe vor allem drei Trends: mehr Individualisierung, mehr Nachhaltigkeit und mehr Gesundheitsbewusstsein. In der Praxis heisst das zum Beispiel: flexible Essens-wahlmöglichkeiten oder gezielte Angebote für spezielle Ernährungsformen. Gleichzeitig rücken regionale Produkte, weniger Food Waste und eine bewusste Menüplanung stärker in den Fokus. Essen soll nicht nur satt machen, sondern Sinn ergeben.</p><p><strong>Welche Rolle spielt die Digitalisierung in der Branche?</strong><br>Digitale Bestellsysteme, Menüplanungstools oder Produktionssteuerung helfen, Prozesse zu vereinfachen und Ressourcen besser einzusetzen. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel kann dies ein entscheidender Hebel sein.</p><p><strong>Wie sehen Sie die Zukunft der Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie in den nächsten 5 bis 10 Jahren?</strong><br>Die Bedeutung der Gemeinschaftsgastronomie wird weiter zunehmen. Ernährung wird stärker als Teil von Gesundheit und Prävention gesehen, Betriebe arbeiten spezialisierter und digitaler. Digitale Weiterbildungen gewinnen an Gewicht und erleichtern den Zugang zu wichtigen Kompetenzen.</p><p><strong>Welche Chancen ergeben sich trotz der aktuellen Herausforderungen?</strong><br>Ich sehe Potenzial in innovativen Verpflegungskonzepten, mehr Nachhaltigkeit und neuen Formen der Zusammenarbeit. Betriebe, die mutig neue Wege gehen und ihre Mitarbeitenden einbeziehen, können sich klar positionieren. So kann die Gemeinschaftsgastronomie ihren Wert für Gesellschaft und Lebensqualität künftig noch deutlicher zeigen.</p><p>Vielen Dank für das Gespräch.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Im Zeichen des Umbruchs]]></title><description><![CDATA[Zum 80‑jährigen Jubiläum blickt Agrano auf eine Phase tiefgreifender Erneuerung zurück: modernisierte Infrastruktur, nachhaltige Energie, verbesserte Arbeitsbedingungen und ein erneuerter Maschinenpark stärken Qualität, Effizienz und Zukunftsfähigkeit.]]></description><link>https://news.agrano.ch/im-zeichen-des-umbruchs/</link><guid isPermaLink="false">69e09a370c2c620001f70095</guid><dc:creator><![CDATA[Nicole Güntensperger]]></dc:creator><pubDate>Thu, 16 Apr 2026 08:17:32 GMT</pubDate><media:content url="https://news.agrano.ch/content/images/2026/04/Nachhaltigkeit_Blog_800x540px.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://news.agrano.ch/content/images/2026/04/Nachhaltigkeit_Blog_800x540px.jpg" alt="Im Zeichen des Umbruchs"><p>Zum 80‑jährigen Jubiläum bietet sich ein Moment des Innehaltens an – ein Moment, um zurückzuschauen und wahrzunehmen, was sich in den vergangenen Jahren bei Agrano alles bewegt hat. Denn selten zuvor war die Entwicklung so umfassend und tiefgreifend wie in dieser jüngsten Phase.</p><p>Ein zentraler Meilenstein war die umfassende Renovation des gesamten Standortes. Viele Bereiche wurden modernisiert oder erneuert – von Lüftungsanlagen über Fassade, Fenster und Dächer bis hin zu Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Das Ziel war es, die Qualität unserer Arbeit zu verbessern und diejenigen zu unterstützen, die Agrano ausmachen: unsere Mitarbeitenden. Dazu gehört beispielsweise die Verbesserung der Ergonomie, denn Vakuumheber oder neue Arbeitsplattformen erleichtern das Heben schwerer Gebinde und reduzieren körperliche Belastungen.</p><p>Ein besonderer Teil unseres Weges sind unsere Massnahmen zur Stärkung der Nachhaltigkeit. Mit der neuen Photovoltaikanlage erzeugen wir heute rund 300'000 kWh Strom pro Jahr – ein klarer Schritt in Richtung energieautarker und klimafreundlicher Zukunft. Doch Nachhaltigkeit bedeutet für uns nicht nur, grünen Strom zu produzieren, sondern auch, den Verbrauch intelligent zu reduzieren. Deshalb wurden Beleuchtung, Druckluftsysteme und Kältetechnik modernisiert und Wärmerückgewinnungssysteme installiert. Jeder dieser Schritte ist Teil eines grösseren Ganzen: dem Verständnis, dass verantwortungsvolles Wirtschaften nicht nur ökologisch notwendig, sondern auch Teil unserer Identität ist.</p><p>Parallel dazu wurde der Maschinenpark von 2020 bis 2025 erneuert. Der mehrjährige Prozess war geprägt von Lernschritten, Anpassungen und dem Willen, die Produktionsprozesse verlässlicher, präziser und zukunftssicherer zu machen. Neue Anlagen wie der Horizontalmischer, die Abpackanlage, der Palettierroboter und das Prozessleitsystem bringen mehr Geschwindigkeit, höhere Effizienz und eine verbesserte Reproduzierbarkeit. Die Investitionen zahlen dabei auf das ein, wofür Agrano steht: Qualität, Verlässlichkeit und Kompetenz.</p><p>In den letzten Jahren hat sich in der Agrano viel bewegt. Dabei ging es nie nur darum, den Standort nur zu modernisieren, sondern ihn nachhaltig für die kommenden Jahrzehnte zu stärken. Immer aufbauend auf der Tradition und dem Know-how – und mit dem Anspruch, uns auch in Zukunft jeden Tag einen Schritt weiterzuentwickeln.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Sympathischer Umsatzbringer]]></title><description><![CDATA[Ob Alphütte, Strandbar oder Fünf-Sterne-Hotel: Mit hausgemachtem Eistee treffen Gastronomen nicht nur den Zeitgeist, sondern holen sich gleichzeitig ein hochprofitables Produkt ins Sortiment. Mit den Eistee-Konzentraten Üse Iistee der Agrano AG gelingt auch die Herstellung im Handumdrehen.]]></description><link>https://news.agrano.ch/sympathischer-umsatzbringer/</link><guid isPermaLink="false">69d4f97b0c2c620001f7005f</guid><category><![CDATA[Eistee]]></category><category><![CDATA[Konzentrat]]></category><dc:creator><![CDATA[Nicole Güntensperger]]></dc:creator><pubDate>Tue, 07 Apr 2026 12:51:00 GMT</pubDate><media:content url="https://news.agrano.ch/content/images/2026/04/-se-Iistee_800x540px.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://news.agrano.ch/content/images/2026/04/-se-Iistee_800x540px.jpg" alt="Sympathischer Umsatzbringer"><p>Das Gastgewerbe ist bekanntlich ein hartes Pflaster. Lange Arbeitstage, tiefe Margen, Fachkräftemangel und allgemein steigende Preise ergeben eine komplizierte Gemengelage. Zentral für den wirtschaftlichen Erfolg eines jeden Betriebs sind deshalb Pfeiler im Angebot, die richtig einschenken, also eine hohe Marge bei möglichst wenig Aufwand garantieren. Kaffee ist dafür ein gutes Beispiel. Der Gewinn pro Tasse ist hochinteressant, allerdings binden Kauf und Unterhalt eines Siebträgers oder Vollautomaten viel Kapital und erfordern darüber hinaus gut ausgebildetes Personal.</p><p>Lange Zeit finanzierten sich Gastronomen über den Weinverkauf, indem sie einfach die Einkaufspreise verdreifachten. Aber seit die Jungen kaum noch trinken, ist auch dieser Kanal wortwörtlich am Austrocknen. Ungebrochen, sogar schweizweit steigend, ist dafür der Konsum von hausgemachten Softgetränken. Ein personalisierter, nicht zu süsser Eistee funktioniert in praktisch allen gastronomischen Sparten, von der Berghütte über die Strandbar bis hin zum Fünf-Sterne-Hotel.</p><p>Im Alterszentrum Kastel in Grenchen serviert Christian Siegfried den Gästen und Bewohnenden seit zwei Jahren einen Haustee auf Hibiskus-Basis. «Das Angebot kommt ausserordentlich gut an, und zwar im Restaurant wie auch auf den Stationen», so Siegfried. Basis seines Tees ist das Konzentrat Üse Iistee der Agrano AG. In der Küche glänzt die Schweizer Entwicklung mit einem überaus praktischen Gebinde sowie einer langen Haltbarkeit. «Das Produkt braucht auch im angebrochenen Zustand keine Kühlung und nur wenig Lagerplatz», so Siegfried. Das positive Feedback erstaunt Max Berner, Fachberater der Agrano AG, nicht: «Die Nachfrage ist hoch, nicht zuletzt, weil unsere Lösung den Gastronomen viel Freiraum lässt.»</p><p>Die Rechnung sei jeweils schnell gemacht: Drei Liter Üse-Iistee-Konzentrat ergeben 30 Liter Eistee, der mit etwas Minze, einem Schnitz Orange oder Zitrone im Handumdrehen personalisiert ist. Drei Deziliter Eistee können je nach Betrieb zwischen fünf und acht Franken verkauft werden, mit einer Marge von über 90 Prozent. Und auch für Sommer-Cocktails aller Art, etwa einer Spritz-Version, bieten die in den Varianten Lemon, Ginger, Hibiskus und neu Alpenchrüter erhältlichen Konzentrate Hand.</p><p>Noch einen Schritt weiter gingen die Betreiber des Barock Cafés in Solothurn. Vor rund zwei Jahren entwickelten sie gemeinsam mit den Spezialisten der Agrano AG ein Konzentrat nach eigenem Rezept. «Von unserem Barock Eistee verkaufen wir im Sommer täglich zwischen 300 und 400 Einheiten à drei Deziliter», sagt Geschäftsführerin Luana Cardoso. Sehr gerne schlürfen die Gäste auf der einladenden Terrasse am Ufer der Aare auch den mit Pfirsichlikör und Eistee-Konzentrat hergestellten Cocktail White Peach Ice Tea. </p><p>"Wir sind ein Café und eine Bar, offen von fünf Uhr morgens bis um zwei Uhr in der Nacht", so Cardoso. Der Fokus des Konzepts liege auf dem Verkauf von Getränken. Genaue Zahlen könne sie zwar keine nennen, so die 26-jährige, aber der Eistee spiele in der Erfolgsrechnung des Betriebs eine zentrale Rolle.</p><p><em>Artikel ist erschienen in der Ausgabe 01/26 im Salz&amp;Pfeffer</em><br>Foto: Njazi Nivokazi/Salz&amp;Pfeffer</p><p></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[YoungStar 2026: Der Bildungsevent für Lernende – jetzt anmelden]]></title><description><![CDATA[YoungStar ist ein Bildungsevent für Lernende sowie frisch ausgebildete Bäcker*innen, Konditor*innen, Confiseur*innen und Koch/Köchinnen. Der Anlass findet am 15. September 2026 in Luzern statt. Das Herzstück bilden fünf Workshops, die von ausgewiesenen Fachexperten der Branche geleitet werden.]]></description><link>https://news.agrano.ch/youngstar-2026-der-bildungsevent-fur-lernende-jetzt-anmelden/</link><guid isPermaLink="false">69c285e80c2c620001f7002e</guid><category><![CDATA[youngstar]]></category><category><![CDATA[René Schudel]]></category><category><![CDATA[Rolf Mürner]]></category><category><![CDATA[Vera Stocker]]></category><category><![CDATA[Niklas Schneider]]></category><category><![CDATA[Cléo Arrunategui]]></category><dc:creator><![CDATA[Nicole Güntensperger]]></dc:creator><pubDate>Tue, 24 Mar 2026 12:47:30 GMT</pubDate><media:content url="https://news.agrano.ch/content/images/2026/03/Fachexperten_YS26.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://news.agrano.ch/content/images/2026/03/Fachexperten_YS26.jpg" alt="YoungStar 2026: Der Bildungsevent für Lernende – jetzt anmelden"><p><strong>Praxisnahe Workshops, die inspirieren</strong><br>Der Anlass bietet inspirierende Workshops zum Mitmachen, geführt von erfahrenen Persönlichkeiten der Branche. René Schudel, Gastronom und YoungStar-Fachexperte der ersten Stunde, vermittelt praktische Tipps rund um das Grillieren im Outdoor-Workshop. Rolf Mürner, ehemaliger Pâtissier-Weltmeister und mehrfach ausgezeichneter Buchautor, gibt Einblicke in seine Patisseriekünste und zeigt alltagstaugliche Techniken für junge Berufsleute.<br>Vera Stocker, Swiss Skills-Siegerin 2022, demonstriert die Variationen aus dem Croissantteig. Cléo Arrunategui, Wildkräuterexpertin an der Empowerment for Life Wildkräuterschule, führt die Teilnehmenden in die Welt der essbaren Wildpflanzen ein und zeigt deren Einsatzmöglichkeiten in Küche und Backstube.</p><p><strong>Kochen auf GaultMillau-Niveau: Gemeinsam mit dem Profi</strong>Niklas Schneider, vormals im Restaurant Paradies Baden tätig und ehemaliges Mitglied der Kochnationalmannschaft, führt die bunt zusammengestellte Kochbrigade beim «Cook with a Champion» an. Die Teilnehmenden arbeiten am Vormittag direkt an seiner Seite und bereiten gemeinsam ein Gourmetmenu für 200 Gäste zu – praxisnah, angeleitet und in einem echten Service-Setting. „Der Kochworkshop ist ein gemeinsames Kochen eines nicht alltäglichen Gerichtes, gespickt mit Tipps &amp; Tricks aus meiner kreativen Küche und wertvollen Inputs“, erklärt Schneider. Nach dem Mittagservice stehen vier weitere Workshops zur Auswahl, aus denen die Teilnehmenden zwei auswählen und besuchen. Anmeldungen für die vier Workshops und das Kochen sind ab sofort unter www.youngstar.ch möglich.</p><p><strong>Transgourmet Schweiz als neuer Hauptpartner beim YoungStar</strong>Mit Transgourmet Schweiz steht dem YoungStar-Event 2026 ein neuer Hauptpartner zur Seite. Agrano engagiert sich seit 2014 für die Nachwuchsförderung in den Berufen Bäcker*in, Konditor*in, Confiseur*in und Koch/Köchin. «Wir schätzen die langjährige Partnerschaft mit Transgourmet Schweiz und umso mehr erfüllt es uns, sie neu als Hauptpartner an der Seite von YoungStar zu haben», sagt Pascal Braun, YoungStar-Gründer und Verantwortlicher Marketing bei Agrano. «<a>In fünf Workshops vermitteln wir geballtes Fachwissen und zeigen das grosse Potenzial dieser Berufe. Unser Ziel ist es, dass die Teilnehmenden voller Inspiration, Begeisterung und Tatendrang nach Hause gehen.» </a>Dank langfristiger Partnerschaften ist die Veranstaltung kostenlos, die Teilnahmeplätze sind jedoch auf 140 begrenzt. Neben dem Hauptpartner unterstützen Medien- und Platinpartner wie Salz &amp; Pfeffer, panissimo, Hotellerie Gastronomie Zeitung, Gastrofacts, Pitec, Sel des Alpes und weitere namhafte Partner den Anlass.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[80 Jahre Agrano AG – Innovation aus Tradition für Ihr Handwerk]]></title><description><![CDATA[Seit Jahrzehnten gehören die zahlreichen Küchen- und Backstubenhelfer der Agrano zum täglichen Brot vieler Backstuben und Küchen in der Schweiz. Mit der Vision, den Alltag zu vereinfachen und Genuss ins Handwerk zu bringen, gründete Alfred Scherz 1946 die Agrano AG. ]]></description><link>https://news.agrano.ch/80-jahre-agrano-ag-innovation-aus-tradition-fur-ihr-handwerk/</link><guid isPermaLink="false">69bbb17134f78900019716bd</guid><category><![CDATA[tradtion]]></category><category><![CDATA[handwerk]]></category><dc:creator><![CDATA[Nicole Güntensperger]]></dc:creator><pubDate>Thu, 19 Mar 2026 08:33:27 GMT</pubDate><media:content url="https://news.agrano.ch/content/images/2026/03/Agrano_Entwicklung_um_1990_800x540px_low.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://news.agrano.ch/content/images/2026/03/Agrano_Entwicklung_um_1990_800x540px_low.jpg" alt="80 Jahre Agrano AG – Innovation aus Tradition für Ihr Handwerk"><p><strong>Seit Jahrzehnten gehören die zahlreichen Küchen- und Backstubenhelfer der Agrano zum täglichen Brot vieler Backstuben und Küchen in der Schweiz. Mit der Vision, den Alltag zu vereinfachen und Genuss ins Handwerk zu bringen, gründete Alfred Scherz 1946 die Agrano AG. Aus dieser Idee ist ein führendes Kompetenzzentrum für Backwaren und Desserts entstanden.</strong></p><p>Gemeinsam mit Ihnen hat Agrano Herausforderungen gemeistert, Trends gesetzt und Prozesse optimiert. Meilensteine wie der Umzug ins Bachgraben-Quartier 1987, der Aufbau des Backforums 2001 oder Innovationen wie die industriell herstellbare Bio-Hefe Bioreal und die Artisano-Brühstücke zeigen: Agrano entwickelt nicht nur Produkte, sondern praxisnahe Lösungen.</p><p>Die Integration in die Martin Braun-Gruppe und ein stetig erweitertes Sortiment haben diese Entwicklung weiter gestärkt. Heute steht Agrano für ein breites Angebot von Rohstoffen bis zu Convenience-Produkten – stets mit dem Ziel, Ihren Arbeitsalltag effizienter und die Qualität verlässlich zu machen.</p><p>Ein zentraler Bestandteil dieser Weiterentwicklung ist die Nachhaltigkeit. Die Modernisierung der Infrastruktur, von Produktionsanlagen über Gebäudetechnik bis hin zu Photovoltaik und Wärmerückgewinnung, unterstreicht: Agrano investiert mit Verantwortung in die Zukunft der Branche.</p><p>Seit vielen Jahren arbeitet Agrano eng mit Partnern zusammen und engagiert sich besonders in der Nachwuchsförderung – etwa mit dem Event Young Star, der seit über einem Jahrzehnt junge Talente inspiriert. Fachleute wie René Schudel, Judith Erdin, Rolf Mürner oder Christian Hümbs haben dabei ihre Begeisterung an die nächste Generation weitergegeben.</p><p>2026 feiert Agrano 80 Jahre, ein Jubiläum, das ohne die Zusammenarbeit mit Ihnen nicht möglich wäre. Dank engagierten Mitarbeitenden, starken Partnerschaften und dem Vertrauen einer ganzen Branche blickt Agrano stolz zurück und entschlossen nach vorne.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Mit Charakter und Geschmack: Wie die Bäckerei Michellod mit Artisano neue Massstäbe setzt]]></title><description><![CDATA[Mitten im mondänen Verbier verbindet die Bäckerei Michellod seit 1949 traditionelles Handwerk mit moderner Innovationskraft und setzt dabei mit Artisano neue Massstäbe in Geschmack und Qualität.]]></description><link>https://news.agrano.ch/mit-charakter-und-geschmack-wie-die-backerei-michellod-mit-artisano-neue-massstabe-setzt/</link><guid isPermaLink="false">6971dcdf34f789000197166f</guid><category><![CDATA[Artisano]]></category><category><![CDATA[Bäckerei]]></category><dc:creator><![CDATA[Nicole Güntensperger]]></dc:creator><pubDate>Thu, 22 Jan 2026 08:39:00 GMT</pubDate><media:content url="https://news.agrano.ch/content/images/2026/01/Michelloud_Blog.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://news.agrano.ch/content/images/2026/01/Michelloud_Blog.jpg" alt="Mit Charakter und Geschmack: Wie die Bäckerei Michellod mit Artisano neue Massstäbe setzt"><p>Mitten im mondänen Verbier verbindet die Bäckerei Michellod seit 1949 traditionelles Handwerk mit moderner Innovationskraft und setzt dabei mit Artisano neue Massstäbe in Geschmack und Qualität. Geschäftsführer Sabino Caruso schwört auf das Brühstück mit dem aktiven, mehrwöchig gereiften Vorteig: für Brote mit Charakter, langer Frische und unverwechselbarem Aroma.</p><p>Wer durch Verbier schlendert, dem steigt frühmorgens ein vertrauter Duft in die Nase: frisches Brot, traditionell gebacken seit 1949 in der Bäckerei Michellod. Aus dem kleinen Handwerksbetrieb im Ortskern ist längst ein regionales Aushängeschild geworden: zehn Filialen, davon sieben mit Tea-Room, über 130 Mitarbeitende und eine moderne Backstube in Sembrancher, nähe Martingy. Doch trotz des Wachstums bleibt das Herzstück dasselbe: handwerklich hergestellte Produkte mit Charakter und Zutaten – überwiegend aus der Region oder aus der Schweiz. Und dabei spielt Artisano, ein Brühstück mit aktivem Vorteig nach traditioneller Machart, eine zentrale Rolle.</p><p>Sabino Caruso, Geschäftsführer des Familienbetriebs, weiss genau, worauf es ankommt, um sich gegen die wachsende Konkurrenz von Supermärkten und Tankstellenshops zu behaupten: „Wir setzen auf Qualität, Geschmack und echtes Handwerk. Artisano hilft uns, genau das umzusetzen“. Artisano von Agrano ist ein Brühstück mit aktivem Vorteig, der in einem 3- bis 4-wöchigen Reifeprozess heranreift. Während dieser Zeit wird er sorgfältig gepflegt, was dem Brot nicht nur ein besonders volles Aroma, sondern auch die ganze Kraft des vollen Korns verleiht. „Brote mit Artisano schmecken nicht nur hervorragend frisch am Produktionstag, sie gewinnen mit jedem Tag an Aroma. Selbst nach vier oder fünf Tagen sind sie zuhause bei den Kunden und Kundinnen noch immer genussvoll“, schwärmt der Geschäftsführer vom echten Mehrwert der Artisano-Brote. „Sie lassen sich bestens lagern, sind aromatisch und bekömmlicher“, betont Caruso. Verarbeitet wird Artisano vor allem in Broten mit langer Teigführung bis zu 48 Stunden.</p><p>Artisano ist vielseitig einsetzbar, spart der Bäckerei Michellod viel Zeit und lässt sich gut in bestehende Rezepturen und Prozesse integrieren, eine ideale Grundlage für neue Produktideen, ohne den handwerklichen Stil zu verlieren. Der kräftige Geschmack nach Vollkorngetreide verleiht dem Brot eine unverwechselbare Note. Doch wie genau Artisano in der Bäckerei Michellod verarbeitet wird, bleibt ein wohlgehütetes Geheimnis. „Unsere Rezepte sind gut geschützt wie bei Ricola oder Coca-Cola“, sagt Caruso mit einem Augenzwinkern.</p><p><em>erschienen im Panissimo 16/2025</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Guetzli als Visitenkarte]]></title><description><![CDATA[Gründe für einen Besuch im Restaurant Zum Grüene Aff gibt es viele. Die einen kommen der lauschigen Lage wegen, die anderen entdecken das Bijou auf dem Weg zu den Störchen – und dann sind da noch jene, die das Guetzli zum Kaffee ans solothurnische Aareufer lockt.]]></description><link>https://news.agrano.ch/guetzli-als-visitenkarte/</link><guid isPermaLink="false">690c7cc234f789000197163e</guid><category><![CDATA[Gastronomie]]></category><category><![CDATA[gnuss]]></category><category><![CDATA[Salz & Pfeffer]]></category><dc:creator><![CDATA[Nicole Güntensperger]]></dc:creator><pubDate>Tue, 11 Nov 2025 20:41:07 GMT</pubDate><media:content url="https://news.agrano.ch/content/images/2025/11/SP_1.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://news.agrano.ch/content/images/2025/11/SP_1.jpg" alt="Guetzli als Visitenkarte"><p>Dass Kaffeetrinken hier Spass macht, dafür braucht es nicht viel Vorstellungsvermögen. Die Terrasse des Restaurants Zum Grüene Aff liegt lauschig unter einem riesigen Baum und gibt den Blick aufs Aareufer frei, drinnen sorgen Sprossenfenster, Eckbänke und Polsterstühle für Gemütlichkeit. An sonnigen Tagen bewirten Geschäftsführer Rajah Manikkavasagar und sein Team gut und gerne 900 Gäste, bringen Morgenkaffee und Zeitung, Mittagessen, Kaffee und Kuchen, ein Glas Wein zum Apéro oder ein ausgedehntes Abendessen – und immer wieder die schmuck verpackten Kokosmakrönli von der Agrano AG. Wo diese andernorts in transparenter Standardverpackung serviert werden, setzt das Ausflugsrestaurant auf eine massgeschneiderte Lösung: schwarze Folie mit schmuckem Golddruck-Logo.<br><br>So wird die schöne Geste zum Kaffee im Handumdrehen zur Visitenkarte, die optisch und geschmacklich gleichermassen hängen bleibt. «Die Reaktionen sind ausnahmslos begeistert», so Manikkavasagar. «Manchmal gibt’s beim Abräumen Komplimente, andere beglückte Guetzli-Gesichter beobachten wir im Vorbeigehen und hin und wieder bitten uns Gäste sogar um ein Mitbringsel für zu Hause.» Erst kürzlich hat er einem Gast eine Handvoll für dessen Frau mitgegeben, «weil diese unsere Guetzli so mag, an diesem Tag aber nicht dabei sein konnte».<br><br>Zeichen der Wertschätzung, die im Grüene-Aff-Konzept haben. «Uns war immer wichtig, dass unser Haus uneingeschränkt alle willkommen heisst. Mit Rajah haben wir auch diesbezüglich den perfekten Pächter gefunden», sagt das Besitzerpaar Susanne und Silvan Kocher. Die vermeintlich kleinen Gesten ziehen sich wie ein roter Faden von der Türschwelle bis an den Herd. Für lokale Vereine etwa lässt Rajah Manikkavasagar die Küche auch mal bis spätabends geöffnet, die braune Sauce kocht drei Tage lang, das Paniermehl wird aus Resten des hausgemachten Brotes gemahlen, die Mitarbeitenden wiederum sind auch dann freundlich und entspannt, wenn das Wetter just zur Mittagszeit klart und aus den reservierten 40 Mittagessen plötzlich deren 300 werden. «Für mich ist das die Königsklasse der Gastronomie», meint Agrano-Aussendienstmitarbeiter Max Berner bewundernd – und er muss es wissen.</p><p>Bevor er in den Aussendienst wechselte, waren Manikkavasagar und er Berufskollegen, jetzt sind sie Geschäftspartner. «Bei meinem vorherigen Arbeitgeber habe ich ihm für den Grüene Aff unter anderem Mayonnaise verkauft, heute sind es Guetzli.» Auf Qualität bedacht sei Manikkavasagar hier wie da, «das hat ihn schon immer ausgezeichnet. Die massgeschneiderten Guetzli-Verpackungen passen darum wunderbar.» 100 000 Verpackungen musste der umtriebige Geschäftsführer bestellen, damit es mit dem individuellen Design klappt. Genug Material für mindestens zwei Jahre also, habe er gedacht, sagt er und lacht. Wie falsch er lag, zeigt Berners kurze Überschlagsrechnung: «Knapp 14 500 Guetzli fasst ein Palett, aktuell sind wir bei Nummer vier und die Saison der Firmenessen fängt gerade erst an.»<br><br>Mit im Gepäck hat Berner das Passende für die kommende Adventszeit. Von Zimtsternen über Butterstollenkonfekt bis hin zu Brunsli hat die Agrano AG alles im Angebot, was Kindheitserinnerungen weckt und dem adventlichen Gemüt guttut. «Unser Sortiment umfasst sieben saisonale Sorten, verpackt in grossen, feuchtigkeitssicheren Gebinden. Sie sind damit wie gemacht für vielfältig gefüllte Guetzli-Schalen auf langen Weihnachtstafeln», sagt Berner, während er den Teller fürs Foto füllt. Noch steht im Grüene Aff kein Weihnachtsgebäck auf der Bestellliste. Was nicht ist, könnte aber durchaus noch werden. Der Probierteller zumindest war zügig geleert.</p><p><em>erschienen in Salz&amp;Pfeffer, Ausgabe 4/25</em></p><p>Foto: Jürg Waldmeier / Salz&amp;Pfeffer</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Stets stabil]]></title><description><![CDATA[Improvisieren, über sich hinauswachsen und alles «raushauen»: 50 Gastro-Lernende geben am Greenfield-Festival Vollgas. Dabei leistet die Mousse mit Toblerone von Agrano wertvolle Dienste und kommt – auch bei den Stars – gut an.]]></description><link>https://news.agrano.ch/stets-stabil/</link><guid isPermaLink="false">68e3aca834f789000197156d</guid><category><![CDATA[Desserts]]></category><category><![CDATA[Gastronomie]]></category><dc:creator><![CDATA[Nicole Güntensperger]]></dc:creator><pubDate>Fri, 03 Oct 2025 11:58:00 GMT</pubDate><media:content url="https://news.agrano.ch/content/images/2025/10/2025.09.09-Salz-und-Pfeffer-Agrano-Youngstars_132-min.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://news.agrano.ch/content/images/2025/10/2025.09.09-Salz-und-Pfeffer-Agrano-Youngstars_132-min.jpg" alt="Stets stabil"><p>Es scheppert, brutzelt, pfeift und dampft. Wer nicht aktiv mitarbeitet, steht im Weg – überall herrscht ein fröhliches, emsiges Treiben. Junge Leute sausen<br>hin und her, stapeln, rühren, tragen und organisieren, während die improvisierte<br>Küche aus Dutzenden aufeinander gestapelten Paletten ein überraschend<br>funktionales Herzstück bildet. Mittendrin stehen René Schudel und Pirmin Corradini, coachen, motivieren und unterstützen, was das Zeug hält, und so strahlt in der geschäftigen Betriebsamkeit alles eine positive Energie und Lebendigkeit aus, die ansteckend wirkt. </p><p>«Raus aus der Komfortzone» heisst das Projekt, dass dieses Jahr zum achten Mal<br>am Greenfield in Interlaken – mit rund 80 000 Besuchern das grösste Rock- und<br>Metal-Festival in der Schweiz – durchgeführt wurde. In Zusammenarbeit mit der<br>Berufsorganisation Hotel &amp; Gastro Union leitet der bekannte Fernseh-Koch René<br>Schudel mit seiner Kleinkram AG dieses Nachwuchsförderprojekt. Erstmals mit<br>dabei ist auch Gastro Suisse im Rahmen ihres Projekts Avanti. 50 Lernende und<br>über 20 zum Teil hochkarätige Coaches sorgen dafür, dass während des Musikfestivals die Musikerinnen und Musiker, die Crew und die VIP-Besucher kulinarisch rundumversorgt sind.</p><p>Die 20-Jährige Sina Plattner und ihre gleichaltrige Kollegin, Sheela Cart, bereiten<br>das heutige Dessert vor. Hochkonzentriert sind die beiden an der Arbeit. Sie<br>befüllen Cornets mit der Toblerone-Mousse, die von der Agrano AG in<br>einer gelingsicheren Dessertmischung zur Verfügung steht. «In vier Minuten ist die Mousse angerichtet, deshalb können wir sehr effizient damit arbeiten», sagt Sina. Ihre Kollegin ergänzt: «Die Konsistenz ist perfekt und geschmacklich ist die Mousse sehr gut. Ich glaube, in einem Blindversuch würde sie kaum jemand von einer selbstgemachten unterscheiden können.»</p><p>Dieses Jahr sorgt die grosse Hitze für knifflige Herausforderungen. Da leiste die Mischung wertvolle Dienste, findet Coach Pirmin Corradini, Präsident des Berufsverbands Bäckerei und Confiserie Schweiz. «Die Mousse ist auch bei hohen Temperaturen sehr stabil und damit eine gute Komponente für die Lernenden, um damit kreative Lösungen zu finden.»</p><p>Auch für den Organisator René Schudel ist die Mousse ein Glücksfall. «Für die ausländischen Musikerinnen und Musiker kommt die Mousse mit Toblerone sehr gut an, sie bedeutet ein Stück Schweiz.» Bei einen Grossanlass mit Tausenden von Gästen sei dies Gold wert. Ist es für ihn, der in der Sternenküche grossgeworden ist, kein Gräuel, mit einem Convenience-Produkt zu kochen? Nein, im Gegenteil, findet er. «Die Mischung gelingt immer, man kann sie wirklich jedem in die Hand drücken. Gleichzeitig hat die Mousse mit Toblerone grosse Klasse. Wichtig ist der Mix aus Selbstgemachtem und Vorgefertigtem. So passt die Mousse beispielsweise perfekt zu einem selbst gemachten Gebäck.»</p><p>Der TV-Koch zeigt sich vom Projekt mit den Lernenden begeistert. «Alle sind<br>höchst motiviert und ziehen voll mit.» Der Job über die rund vier Tage sei anspruchsvoll, die improvisierten Küchen erforderten Eigeninitiative und Zusatzaufwand. «Sie müssen viel herumtragen, heben, schleppen und mit einfachsten Mitteln arbeiten», sagt Schudel. Für die Lernenden sei es spannend, für einmal aus ihren angestammten Betrieben rauszukommen und sich in einer Ausnahmesituation zurechtfinden zu müssen.</p><p>Rund 600 Portionen Frühstück, Mittag und Abendessen werden für die Crew-<br>Mitarbeitenden täglich zubereitet, in der Küche für die Künstlerinnen und<br>Künstler sind es zwar «nur» 300, dafür gehören viele Spezialwünsche zu jeder Tages- und Nachtzeit dazu. Im VIP-Catering stehen 100 Plätze zur Verfügung, wo<br>die Gäste à la Carte bekocht werden. Eine Herkulesaufgabe für die jungen Lernenden? Klar sei es eng und man arbeite mit lauter unbekannten Menschen zusammen, meint Sina. «Aber wir hauen alles raus. Es ist mega cool, dass das Essen und das feine Dessert geschätzt werden, dass wir selbst unsere Ideen einbringen können und alles von Hand herstellen.» Ihre Kollegin<br>nickt. «Es braucht vollen Einsatz, aber wir haben grossartige Coaches, von<br>denen wir viel lernen. Allzu viel Schlaf bekommen wir nicht, wir übernachten im<br>Zelt und saugen die ganze Atmosphäre auf und geniessen diese einmalige Erfahrung in vollen Zügen.»</p><p><em>Artikel im Salz&amp;Pfeffer vom 8. Oktober 2025 erschienen</em></p>]]></content:encoded></item></channel></rss>